Kriminalität belastet uns alle

Jedes Jahr werden Menschen Opfer von Straftaten und erleiden dadurch materielle, körperliche und psychische Schäden; oft sogar alles gemeinsam. Wer Opfer einer Straftat wird, verliert aber meist noch mehr:

Er verliert das Gefühl der Geborgenheit in seinem persönlichen Lebensbereich und damit ein Stück Lebensqualität. Doch nicht nur für die Opfer ist Kriminalität belastend. Immer mehr Menschen – denken wir nur an die älteren Menschen, aber vermehrt auch an junge Menschen – fürchten um ihre Sicherheit.

Wer ein solches "Unsicherheitsgefühl" empfindet und vielleicht sogar sein Verhalten danach ausrichtet, ist nicht nur in seinem Wohlbefinden beeinträchtigt, sondern auch in seiner Freizeit erheblich beschränkt.

 

Österreichisches Zentrum für Verbrechensvorbeugung und Opferschutz gegründet

Das Österreichische Zentrum für Verbrechensvorbeugung und Opferschutz ist eine gemeinnützige Initiative, die Präventionsarbeit plant, initiiert, koordiniert und fördert.

Das vorrangige Ziel ist es, in Österreich und speziell in der Steiermark einen wirkungsvollen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitslage und somit zum Opferschutz zu leisten.

Wenn wir aber Sicherheit anstreben, müssen wir die Kriminalität an den Wurzeln treffen, das Sicherheitsgefühl durch Abbau von Ängsten heben und durch aktive Öffentlichkeitsarbeit Tatgelegenheiten reduzieren.

 

Vom Vortrag als Einzelveranstaltung bis zur umfassenden Projektarbeit Zweck, Ziel und Aufgabe des Österreichischen Zentrums für Verbrechensvorbeugung und Opferschutz ist daher:

 
  • Die Planung, Förderung und Durchführung von modellhaften Präventionsprojekten in den Bereichen Jugend, Freizeit, Schule, Frauen, Ausbildung, Erziehung, Familie, Wohn- und Städtebau etc.

  • Die Förderung der Zusammenarbeit (Koordinierung) aller mit Prävention befaßter Institutionen sowie gesellschaftlicher Gruppierungen wie zum Beispiel Gemeinden und Exekutive.

  • Die Information der Bevölkerung und der vorher genannten Institutionen, Organisationen und Vereine über Neuerungen, richtungsweisende Modellprojekte, aktuelle Entwicklungen usw. durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit.

  • Beratung in den Bereichen Opferschutz und Verbrechensvorbeugung.

  • Forschung im Bereich der Kriminalprävention

 

Aktuelle Projekte:

 

"Sichere Gemeinde" Eine kontinuierlich praktizierte Öffentlichkeitsarbeit lässt auf örtlicher Ebene dauerhafte Änderungen von Verhaltensweisen bewirken, die die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, verhindern oder zumindest reduzieren.

Nur wenn jedem einzelnen von uns bewusst wird, welche Verhaltensweisen Kriminalität auslösen oder begünstigen, kann er entsprechend vorsichtig handeln.

Wir bieten daher den ein „AII-inclusive-Paket“ an. Nach dem Muster Analyse – Auswertung – Konzepte – Projekte – Materialien werden über die tatsächliche Kriminalität hinaus auch die persönlich erlebte Sicherheitswahrnehmung erfasst und gemeinsam mit dem Bürgermeister und einem zu gründenden Präventionsausschuss, die von den Gemeindebewohnern aufgezeigte Defizite umgesetzt.

 

 

"Mein Körper gehört mir" Sexueller Missbrauch an Kindern jeden Alters ist weiter verbreitet als man glaubt oder glauben will. Eine Präventionsmaßnahme gegen sexuellen Missbrauch ist, den Kindern Strategien zu vermitteln, die ihnen mehr Sicherheit geben können. „Mein Körper gehört mir“ ist ein Präventionsprogramm gegen sexuellen Missbrauch.

Dabei wird in drei Theaterprojekten, die innerhalb von drei Wochen durchgeführt werden, den Kindern beigebracht, dass ihr Körper ihr persönliches Eigentum ist. Er gehört ihnen und nur sie wissen, wie ihr Körper fühlt; ob sie ein Ja- oder ein Nein-Gefühl haben, wenn sie jemand berührt.

 

 

"Suchpräventive Projekte" Gerade der Freizeitbereich bzw. das Jugendfreizeitverhalten ist für Prävention ausgesprochen bedeutsam. Wir müssen aber ehrlich zugeben und uns eingestehen: für unsere Jugend, die unser Zukunft bedeutet, gibt es kaum mehr Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitgestaltung. Gasthäuser, Cafes, Discos, sind vielfach zur zweiten Heimat geworden.

Wenn engagierte Menschen Initiativen planen, kommt es nach den Erfahrungen insbesondere darauf an, nicht am Bedarf der Jugend vorbei zu planen.

Wir beschäftigen uns seit 1994 überaus intensiv mit Ursachen und Verhaltensweisen. Unser gemeinsames Ziel muss sein, den Jugendlichen wieder mehr Vertrauen, Selbstsicherheit und Mut zu geben. Nach dem Motto – Nein zu Drogen und Gewalt, aber Ja zu Hoffnung und Leben.

Konkrete Projekte dazu sind in Vorbereitung

 

 

Adresse und Infos:

Adresse: Österreichisches Zentrum für Verbrechensvorbeugung und Opferschutz – Verein für kommunale Kriminalprävention – Präsident Günther Ebenschweiger, A-8071 Hausmannstätten, Buchenweg 4

Telefon:

 

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zur zur Aktion

"Hilfe für Verbrechensopfer"


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